«Gute Seiten, schlechte Seiten - 10 Tipps

Wodurch zeichnen sich wirklich gute Webseiten aus? Welche Fehler sollte man vermeiden? Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, die man beachten sollte, um eine perfekte Website zu erstellen und dieses Niveau zu halten. 

Dabei geht es nicht nur um Design und Programmierung, sondern natürlich auch um die Inhalte. Heutzutage generieren Unternehmen den größten Teil ihrer Kunden über das Internet. Unsere Tipps helfen Ihnen wie Sie diese potentiellen Kunden auf Ihrer Website halten anstatt Sie zu verprellen.


Tipp 1: Weniger ist mehr

Wenn man über die Inhalte seiner zukünftigen Website nachdenkt, kommen einem tausende von Ideen und Inspirationen. Lernen Sie zu filtern und zu strukturieren, um sich auf die wirklich relevanten Inhalte zu beschränken und den User nicht mit Inhalten zu erschlagen.

Die Inhalte sind der Star: das Design sollte so einfach wie möglich gehalten werden und als Rahmen für die wesentlichen Dinge fungieren, nämlich für Ihre Inhalte. Auch oder gerade ein einfaches Design kann dabei sehr ansehnlich und hochwertig sein. Der Content sollte strukturiert sein und sich auf alles was für den Besucher wichtig ist beschränken. Wenn lange Texte nicht vernünftig strukturiert werden, können sie auf Ihre Besucher abschreckend wirken, zu kurze Texte erwecken eventuell den Eindruck keine nennenswerten Informationen zu liefern. Arbeiten Sie mit Absätzen und Aufzählungen, vermeiden Sie verschachtelte und lange Sätze und strukturieren Sie Ihre Texte. Hilfreich können dabei auch Zwischenüberschriften sein.


Tipp 2: Das Design

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Wie sooft im Leben nimmt das Aussehen auch bei der Website eine primäre Rolle ein. Das Design muss einzigartig sein, Seriosität vermitteln und den Besucher dazu animieren auf Ihren Seiten zu verweilen.

Viele Webseiten stammen entweder noch aus den 90ern oder wurden von Designern entwickelt die sich seit dieser Zeit nicht merklich weiterentwickelt haben. Oft stolpert man über Internetseiten die so schlecht gestaltet sind, dass die User diese so schnell wie möglich wieder verlassen. Ein weiteres Thema ist die Außenwirkung: Viele sind bereits damit zufrieden, überhaupt im Internet vertreten zu sein. Allerdings sorgt eine schlecht gestaltete Website für eine negative Außenwirkung. Warum sollte eine schlecht gestaltete Seite, gute Inhalte liefern? Warum sollte der Betreiber dieser Website gute Produkte oder Dienstleistungen anbieten, wenn er schon keinen Wert auf eine positive Außenwirkung legt? Häufig sparen Unternehmer am falschen Ende und landen dann bei einem „der-Neffe-meines-Nachbarn-kann-das-auch“-Design. Überlassen Sie die Gestaltung einem Experten, um mit Ihrem Internetauftritt potentielle Kunden zu generieren und nicht zu vertreiben. Besser von Anfang an auf ansehnliches und vor allem funktionelles sowie zielführendes Design achten, als das Vertrauen der potentiellen Kunden langfristig zu verlieren.


Tipp 3: Die Navigation

Auch wenn der Mensch ein hochintelligentes Wesen ist, sollte man sich bei der Navigation auf die wichtigsten Punkte beschränken. Tests haben gezeigt, dass sich die Anzahl der Website-Elemente auf maximal 7 Punkte beschränkten sollte.

Es ist also wichtig, sich vorher zu überlegen, welche Dinge wirklich relevant sind und wie man weitere Inhalte sinnvoll unterbringen kann. Dabei gibt es Möglichkeiten die Inhalte durch Unterseiten, die sich auf einen Navigationspunkt beziehen, zu strukturieren. Außerdem sollten Inhalte, die zwar auf einer Website erscheinen müssen, den Besucher aber nicht weiterbringen, nicht in der Hauptnavigation erscheinen. Datenschutz oder Impressum können beispielsweise im Footer untergebracht werden. Beschränken Sie sich beim Aufbau der Navigation auf das, was im Fokus stehen soll. Auch hier gilt weniger ist mehr.


Tipp 4: Die Texte

Der Content zählt. Wenn Sie es geschafft haben das Interesse der Besucher, durch eine gut und übersichtlich gestaltete Internetseite zu wecken, muss dieser Vertrauensvorschuss natürlich durch hochwertige Inhalte zurückgezahlt werden.

Nur wer einen echten Mehrwert und Nutzen für seine Zielgruppe bietet, wird damit den gewünschten Erfolg haben. Wenn Ihre Texte oder Videos für einen Teil Ihrer Zielgruppe konkrete Problemlösungen bieten, haben Sie alles richtig gemacht. Minderwertige Inhalte die den Besucher Ihrer Website nicht weiterbringen, werden schnell von diesem erkannt und die Chance Ihre Seite noch einmal zu besuchen tendiert gegen Null. Dabei zählt natürlich nicht alleine der Inhalt. Mindestens genauso wichtig ist ein guter Schreibstil, damit der User nicht nur informiert wird, sondern auch Spaß beim Lesen entwickelt und es ihm leicht fällt auch längere Texte zu lesen. Keine Angst, schreiben kann man lernen. Man kann sich auch Hilfe bei Profis holen oder eines der zahlreichen Bücher zu diesem Thema lesen. Ein weiterer Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte, sind Rechtschreib- und Grammatikfehler. Google verzeiht dies zwar, die Mehrheit der Leserinnen und Leser wird dies aber wahrscheinlich nicht tun. Der gute Eindruck muss sich über die komplette Website erstrecken. Lieber einen Text mehrmals überprüfen und gegebenenfalls weitere Personen einbeziehen, als unnötige Fehler zu machen. Auch hier gilt Rechtschreibung und Grammatik kann man lernen.


Tipp 5: Soziale Medien

Die sozialen Netzwerke haben das Internet langfristig verändert und auf die nächste Stufe gehoben. Lassen Sie dieses enorme Potential nicht ungenutzt, sondern bieten Sie Ihren Besuchern Möglichkeiten Ihre Inhalte in sozialen Netzwerken zu teilen.

Nie war es so einfach seinen Content im Internet zu verbreiten und verbreiten zu lassen. Besucher die Ihre Inhalte teilen, genießen in ihrem persönlichem sozialen Ökosystem ein enormes Vertrauen. Geteilte Inhalte werden nichts als Werbung wahrgenommen, sondern als wertvolle Informationen, die es wert sind verbreitet zu werden. Integrieren Sie Share-Buttons auf Ihrer Website, um dem User die Möglichkeit zu geben Ihre Inhalte aktiv zu teilen. Auch wenn den meisten Menschen im Zusammenhang mit sozialen Medien sofort Facebook in den Sinn kommt, sollte man die anderen sozialen Netzwerke nicht ignorieren. Andererseits sollte man seine Website auch nicht mit allen Möglichkeiten der sozialen Vernetzung vollstopfen die einem einfallen. Unser Tipp: Beschränken Sie sich auf die gängigen Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Google+, um den User nicht zu verwirren. Wenn er Inhalte in seinem persönlichen Lieblingsnetzwerk teilen will, wird er dies auch ohne einen Button tun.


Tipp 6: Benutzerführung und Standards

Auch wenn das Internet schnelllebig ist und ständig neue Möglichkeiten bietet, gibt es Standards die sich in den letzten 20 Jahren etabliert haben und auch heute noch ihre Gültigkeit besitzen. Man sollte weder neue Entwicklungen ignorieren, noch sollte man auf vorhandene Standards verzichten.

Individualität ist wichtig. Dennoch sollte man sich gewisse Gegebenheiten, die sich über Jahre entwickelt und bezahlt gemacht haben, zu Herzen nehmen. Dabei geht es vorwiegend um die Platzierung wichtiger und gängiger Elemente. Experimentieren Sie nicht mit wichtigen Faktoren wie Ihrem Logo, dem Warenkorb oder der internen Suche. Die Internetnutzer sind es gewohnt, dass Ihr Logo oben links (oder mindestens in der Mitte) und die interne Suche oben rechts zu finden sind. Alles andere würde den User verwirren. Orientieren Sie sich dabei an den großen Webseiten, wie zum Beispiel Google, Apple oder Amazon. Halten Sie die Augen offen, um neue oder zukünftige Trends frühzeitig zu erkennen, rennen Sie aber nicht jeder Neuheit blind hinterher. Schaffen Sie sich die Möglichkeit schnell reagieren zu können, sobald sich ein Trend manifestiert. Manche Innovationen dürfen dabei nicht ignoriert werden. Das Internet besteht immer noch aus unzähligen Flash-Seiten, die früher mal das Nonplusultra dargestellt haben, heute aber ein absolutes Selbstmord-Instrument sind. Seit der Einführung von Smartphones und Tablets werden Flash-Seiten auf den meisten Geräten gar nicht mehr dargestellt und nichts ist schlimmer als ein potentieller Kunde, der Ihre Seite nicht erreichen kann. Auch hier tendiert die Rückkehrquote gegen Null. Verzichten Sie generell auf Plug In's. Die wenigsten User werden bereit sind ein Plug-In zu installieren, um auf Ihre Inhalte zugreifen zu können. Außerdem besteht immer das Risiko von nervigen Sicherheitslücken. Dank HTML5 sind Plug In's heute nicht mehr notwendig.


Tipp 7: Responsive Design und Kompatiblität

Nichts ist ärgerlicher als einen potentiellen Kunden zu verlieren, der Ihre Website zwar besuchen will, aber nicht kann, weil sie auf seinem Endgerät falsch oder im schlimmsten Fall gar nicht angezeigt wird. Sorgen Sie dafür, dass alle User die Möglichkeit haben Ihre Inhalte fehlerfrei zu sehen.

Der Begriff Responsive Design ist aktuell in aller Munde, und zwar zurecht. Das Internet findet nicht mehr nur auf dem heimischen Computer statt. Kamen erst die Smartphones dazu, bei denen es erstmal reichte seine Website für mobile Geräte zu optimieren, gibt es heute nahezu unendlich viele verschiedene Endgeräte und es werden zukünftig noch deutlich mehr werden. Sorgen Sie also schon jetzt dafür, dass Ihre Website nicht nur mit allen Geräten kompatibel ist, sondern auch individuell für jedes Gerät optimiert wird. Genau dies wird mit einem responsiven Design erreicht. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt sich dadurch dass Google seit kurzem darauf besteht, dass Ihre Website mit allen Endgeräten kompatibel ist und dies das Ranking Ihrer Seiten stark beeinflusst. Um eine maximale Kompatibilität sicherzustellen, sollten Sie außerdem auf jegliche Plus-In's verzichten, da die wenigsten mobilen Geräte diese unterstützen. Noch heute gibt es unzählige Flash-Seiten die im Internet verkümmern, da Sie auf den wenigsten Geräten überhaupt noch geladen werden.


Tipp 8: Ladezeiten optimieren

Wir leben in einer extrem schnelllebigen Zeit. Egal wo man hinsieht, die Menschen haben keine Zeit mehr. Dabei ist es irrelevant, ob dies wirklich zutrifft oder man sich selbst zu sehr unter Druck setzt. Ungeduld war immer eine menschliche Tugend und wird es auch immer bleiben.

Beobachten Sie sich einmal selbst: Wie reagieren Sie wenn Sie ungewohnt lange darauf warten müssen, bis eine Website geladen ist? Nach wenigen Sekunden werden Sie die Seite höchstwahrscheinlich genervt wieder verlassen. Sorgen Sie dafür, dass der Besucher die Inhalte die er sucht so schnell wie möglich abrufen kann und nicht auf den Seiten Ihrer Konkurrenten weitersucht. Verzichten Sie auf alle Elemente, die die Ladezeiten Ihres Internetauftritts unnötig verlängern oder optimieren Sie diese. Verzichten Sie so gut es geht auf Pixel-Grafiken und verwenden Sie stattdessen Vektoren. Viele Dinge können auch direkt mit CSS umgesetzt werden, anstatt dafür ein Grafikprogramm verwenden zu müssen. Optimieren Sie die Ladezeiten von Bildern, indem Sie zum Beispiel Interlacing verwenden und schon beim Speichern der Bilder auf die Dateigröße achten. Verzichten Sie auf bombastische Hintergrundbilder oder die Einbindung von Musikstücken. Das Prinzip „weniger ist mehr“ ist auch hier zielführend, weil es unnötige Ladezeiten deutlich reduziert.


Tipp 9: Die Bilder

Die Auswahl der richtigen Bilder und Bildquellen ist eine komplexe Aufgabe beim Design Ihrer Website. Eigene Fotos sind eine gute Wahl, allerdings erfüllen diese im seltensten Fall die hohen Ansprüche, die Sie sich beim Aufbau Ihrer Internetseiten (hoffentlich) gesetzt haben. 

Individuelle Bilder sind natürlich immer die beste Lösung. Wenn Sie kein versierter und fortgeschrittener Hobbyfotograf sind, sollten Sie das aber einem Profi überlassen, der dafür sorgt das die Fotos seriös und nicht „billig“ wirken. Sparen Sie nicht am falschen Ende, denn es geht darum Ihre Dienstleistungen und Produkte in dem bestmöglichen Licht darzustellen. Eine günstige und sichere Alternative sind Portale wie Fotolia und Shutterstock, die eine riesige Auswahl lizenzfreier Bilder bieten. 

Beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder immer auch den psychologischen Effekt den die Bilder auf Ihre Besucher haben können. Wenn Sie zum Beispiel ein Bild eines Menschen verwenden, sollte dieser dem User nicht den Rücken zudrehen. Nehmen Sie sich Zeit und denken Sie darüber nach welche Gefühle das jeweilige Bild bei Ihnen auslösen kann.


Tipp 10: Das richtige Content Management System

Was bringt einem die Zeitung von gestern? Ihre Website kann noch so perfekt sein, wenn Sie die Inhalte nicht regelmässig aktualisieren und ergänzen ist Sie für den User nach einiger Zeit uninteressant und er wird nicht wieder zurückkehren. Doch welches CMS ist für Ihre Zwecke geeignet?

Wenn man den Begriff Content Management System hört, denkt man zwangsläufig sofort an Wordpress, obwohl es sich hierbei Strenggenommen um eine Blogging-Software handelt. Für die meisten „normalen“ Anwender ist Wordpress allerdings die denkbar komplizierteste Lösung. Einerseits durch die enorm hohe Anzahl von Funktionen, um alle möglichen Anwendungsbereiche abzudecken und andererseits durch den enormen administrativen Aufwand in Bezug auf Updates und Sicherheitslücken. Ein weitere Aspekt ist die hohe Lernkurve, die es den Anwendern schwer macht, die nicht alle zwei Tage Ihre Website aktualisieren wollen.

Eine Alternative zu vollwertigen Content Management Systemen sind die sogenannten Webbaukästen. Das Problem ist das diese Lösungen oft zu eingeschränkt sind und auch der Normalanwender schnell an Grenzen stößt. Außerdem basieren die dazugehörigen Webseiten meistens auf Templates und viele angesprochene Tipps können damit nicht umgesetzt werden.

Die Wahl des richtigen Content Management System ist alles andere als einfach und wahrscheinlich gibt es keine festen Regeln, sondern ist wie die meisten Dinge im Leben eine reine Geschmacksache.


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